Talistrio
„Meister der Romantik“
Durch sein intensives und virtuoses Spiel löst das Talistrio immer wieder Staunen und Bewunderung beim Publikum aus. Das Augsburger Klaviertrio überzeigt durch meisterhafte Beherrschung der Instrumente und hohe Virtuosität.
Elisa Jorinde Gummer,
Violine
Takuro Okada
, Violoncello
Konstantin Lukinov, Klavier
Gespielt werden Werke von Mendelssohn-Bartholdy und Brahms
19:30 Uhr
Christoph-Probst-Gymnasium Gilching
Talhofstraße 7
82205 Gilching
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Interpreteninfo
„Intensiv und virtuos“
Staunen und Bewunderung begegneten dem Talistrio schon bei seinem Debütkonzert im Jahr 2012. Die Süddeutsche Zeitung bescheinigte ihm sowohl „große Intensität und Virtuosität“, als auch „größte Differenzierung der Tongebung“.
Das Talistrio ist das Augsburger Klaviertrio, das als internationales Ensemble zur reifsten Generation gehört. Bereits trat es in mehreren renommierten Konzertsälen sowie Musikfesten auf, wie etwa Parktheater in Augsburg, Schloss Nymphenburg in München, Main-Hall in Sakai der Präfektur Osaka, Munetsugu-Hall in Nagoya, Japan usw. Seine exzentrische und einzigartige Klangdarstellung wird schlagartig thematisiert von repräsentativen Zeitungen, wie Süddeutsche Zeitung, Merkur, Passauer Neue Presse und Augsburger Allgemeine.
2011 schlossen sich das Geschwisterpaar Elisa und Wenzel Gummer, sowie der Cellist Takuro Okada zu einem deutsch-japanischen Trio zusammen. Konzertreisen führen es seitdem von Bayern und Saarland bis nach Holland, in die Schweiz und nach Japan.
Konzept und Interpretation des meisterhaften Trios sind geprägt von Prof. Christoph Henschel am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg, Prof. Marisa Somma in Bari in Italien und Prof. Tatevik Mokatsian an der Hochschule für Musik Saar. Gewagt etablierte das Talistrio ohne jegliche Wettbewerbsversuche seinen musikalischen Werdegang, und schmiedete seinen unverwechselbaren Klang durch das kompromisslose Aufeinandertreffen jeweiliger individueller Inspirationen. Projekte zu Austausch und Verständigung zwischen der deutschen und japanischen Kultur liegen ihm zudem besonders am Herzen.
Während seiner Studienzeit entstand durch den saarländischen Rundfunk ein Konzertmitschnitt im Rahmen der Kammermusik Woche Saarbrücken mit dem ersten Trio von D. Shostakovich. 2019 wurde das Talistrio von der Stadt Sakai/Osaka, Nishiwaki, und Figaro Hall zu einer Konzerttournee nach Japan berufen. Die Streicher des Trios ehrte zudem das Henschel Quartett mit dem Jubiläums Preis 2019 im Streicherfestival Seligenstadt. Der Pianist ist u.a. Stipendiat der Graduiertenförderung der Universität Saar und des Richard-Wagner-Verbandes.
2022 trat das Talistrio neben diversen Konzerten beim Musikfest "Kulturtag am alten Gaswerk" in Augsburg, sowie beim "Herbstmusikfest am Biwa-See in Otsu" im Rahmen seiner 2. Konzerttournee in Japan auf. Es veröffentlichte fernerhin seine erste CD-Aufnahme mit Werken von A. Casella, S. Rachmaninow u.a. bei dem Label "Solo Musica". 2023 wurde es mithilfe der Stadt Augsburg im Rahmen der Städtepartnerschaft als Augsburger Repräsentant von der Partnerstadt Amagasaki eingeladen.
Ab 2025 vertritt der Pianist Konstantin Lukinov die Klavierstimme des Talistrios. 2026 trat es neben diversen Konzerten auch beim Internationalen Bachfest Hamburg auf und führt seine 6. Konzerttournee in Japan durch.
Das Talistrio ist Mitglied im Verband der Streichquartette und weiterer Kammermusik-Ensembles e.V. (VdSQ). Als Kooperationspartner der Yamaoka-Gedenkstiftung des Yanmar Co., Ltd. bietet es diverse Sonderkonzerte sowie Schulevents im Rahmen des deutsch-japanischen Kulturaustausches an.
Elisa Jorinde Gummer begann mit dem Violinspiel im Alter von sieben Jahren und bekam Unterricht von Gertrud Schilde, Dozentin an der Musikhochschule München, kontinuierlich bis zum Beginn des Studiums.
Sie nahm 2007 ihr Diplom Studium im Fach Violine sowie Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Nürnberg/Augsburg bei Prof. Bernhard Tluck auf, anschließend studierte sie ab 2011 im Masterstudiengang am Leopold Mozart Zentrum der Universität Augsburg bei Prof. Christoph Henschel.
2010 trat Elisa Jorinde Gummer als Solistin mit dem Orchester der Musikhochschule Nürnberg/Augsburg auf und wurde 2012 zur Konzertmeisterin bei Aufführungen eines Opernprojektes am Stadttheater Augsburg berufen.
Nach ausgezeichnetem Abschluss des Masterstudiums studierte sie ab 2014 an der Hochschule für Musik Saar im Fach Kammermusik bei Prof. Tatevik Mokatsian sowie bei Prof. Mario Blaumer.
Neben dem Studium nahm sie an Meisterkursen von Denes Zsigmondy, Ingolf Turban, Hans-Peter Hofmann, Herwig Zack und Gottfried von der Golz teil.
Elisa Jorinde Gummer konzertiert als Kammermusikerin in renommierten Städten wie z.B. München, Augsburg, Saarbrücken, Maastricht, Nagano, Osaka, Hyogo usw. Neben den Triokonzerten trat sie zudem mehrmals mit ihrem klanglichen Vorbild, dem Henschel Quartett, in diversen Besetzungen wie etwa Quintett, Sextett und Oktett auf.
Seit der Gründung führt Elisa Jorinde Gummer Feinsinn und Pathos der Klangdarstellung dieses jungen Trios durch ihre künstlerische Leidenschaft und Hingabe.
Takuro Okada geboren in Osaka (Japan) erhielt seit dem 5. Lebensjahr Cellounterricht und bekam ab 1993 bis 2003 eine musikalische Gesamtausbildung an der Akademie der Musikschule Osaka als Jugendstudent. Während dieser Zeit gewann er mehrere Preise beim Wettbewerb des japanischen Streicherinstituts in Osaka.
2008 gab Takuro Okada sein Debütrecital in Hyogo, und nahm 2009 sein Bachelor Studium im Fach Violoncello sowie Instrumentalpädagogik in Deutschland am Leopold Mozart Zentrum der Universität Augsburg auf. Er war Stimmführer bei einer Opernaufführung am Stadttheater Augsburg im Jahr 2012. In dem Jahr konzertierte er mit dem Henschel Quartett in der Philharmonie Luxembourg.
Nach dem Abschluss mit Auszeichnung nahm er 2013 sein Master Studium im Fach Violoncello weiter in Augsburg auf, zudem studierte er ab 2014 ebenfalls als Master im Fach Kammermusik an der Hochschule für Musik Saar in Form eines Doppelstudiums.
Sowohl als Solist als auch als Kammermusiker konzertierte Takuro Okada bereits in zahlreichen Städten Japans wie z.B. Osaka, Tokio, Nagano, Hyogo usw., in Städten Deutschlands wie z.B. München, Augsburg, Saarbrücken usw., in der Schweiz und in Luxembourg. Seit 2019 ist er der Solist der Opernmacher GbR.
Künstlerische Ausbildung für Violoncello erhielt Takuro Okada von Yumiko Kumamoto, Prof. Tatsuo Saito und Prof. Hartmut Tröndle, sowie studierte er Kammermusik bei Prof. Christoph Henschel, dem 1. Geiger des Henschel Quartettes, Prof. Evgenia Rubinova, Prof. Tatevik Mokatsian und Prof. Mario Blaumer. Er schloss Meisterkurse bei Prof. Julius Berger, Prof. Helmar Stiehler, Prof. Wolfgang Boettcher, Prof. Guido Schiefen und Prof. Wen-Sinn Yang ab und bekam besondere Impulse von Monika Henschel, Mathias Beyer-Karlshøj und Graham Waterhouse.
Konstantin Lukinov wurde 1989 in Moskau geboren. Die Passauer neue Presse rezensiert 2024: "das, was der junge Pianist dann hören ließ, übertraf fast alles bisher Dagewesene." Mit der Erhaltung und Kultivierung eines freigeistigen Pianismus versteht sich Konstantin Lukinov als Mittler zwischen Komponisten und Zuhörer und wird so seiner Überzeugung gerecht, Konzerte zu einer Reise ins Innere der Seele werden zu lassen.
In der aktuellen Spielzeit gibt er deutschlandweit mehrere Konzerte im kammermusikalischen Bereich sowie in Liederabenden und Solo Recitals, u.a. beim internationalen Carl-Philipp-Emanuel Bach-Fest Hamburg. Darüber hinaus gastiert er mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 im Zedernsaal des Fuggerschloss Kirchheim. In den vorangegangenen Saisons debütierte er unter anderem mit Bach Klavierkonzerten beim Münchener Bach-Orchester unter Hansjörg Albrecht, bestritt mit diesem eine Hommage an Franz Liszt für Orgel und Klavier und gastierte beim aDevantgarde-Festival München sowie mit Schuberts Winterreise im Münchener Gasteig.
Den Grundstein für seine Laufbahn legten seine Eltern, die eine frühe musikalische Allgemeinbildung sowie eine intensive Beschäftigung mit dem Klavier ermöglichten und förderten. Im Jahr 1997 zog seine Familie nach Deutschland. Lukinov erarbeitete sich ein breites Repertoire an Klavierwerken und stellte sein Spiel in Konzerten und als Preisträger bei Wettbewerben wie dem „Münchner Klavierpodium“ und dem „Deutschen Musikwettbewerb“ unter Beweis. Die künstlerischen Einflüsse von Prof. Ernst Mauss (Musikhochschule Augsburg), Alla Rubinova (Privatlehrerin in Augsburg), Ludmilla Gourari (Gourari-Akademie München), Prof. Lev Natochenny (Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main) und Ivan Sokolov (Moskauer Konservatorium) begleiteten seinen schöpferischen Weg.
Im Jahr 2010 zog Konstantin Lukinov wieder in seine Heimatstadt Moskau, beschäftigte sich neben dem Studium am Moskauer Konservatorium mit Jazz und Rockmusik und spielte in Bands und Ensembles. Er war musikalischer Leiter in einem Wandertheater für Kinder, komponierte und arrangierte Musik. Seit 2017 lebt Lukinov wieder in Deutschland und begibt sich in Form von Solo-Recitals, Klavierkonzerten und der Teilnahme an diversen Kammerkonzertprojekten ins klassische Konzertleben.
Konzerttätigkeiten führten ihn nach Paris, Moskau, Wien, Rom, Prag, Brno, Temesvar, Palma de Mallorca, Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Bayreuth u.a. In Augsburg gibt er regelmäßig Konzerte in Kongress am Park.
Lukinov arbeitete mit renommierten Ensembles und Künstlern wie den Augsburger Philharmonikern, dem Philharmonischen Orchester Gießen, der Camerata Brno, dem Münchener Bach-Orchester, dem Dirigenten und Konzertorganisten Hansjörg Albrecht sowie mit dem Komponisten Tobias PM Schneid zusammen.
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Abendprogramm
Felix Mendelssohn-Bartholdy
(1809-1847)
Klaviertrio in d-Moll, op. 49
- Molto allegro ed agitato
- Andante con Moto tranquillo
- Scherzo, Leggiero e vivace
- Finale, Allegro assai apassionato
Johannes Brahms
(1833-1897)
Klaviertrio A-Dur, op. post.
- Moderato
- Vivace - Trio
- Lento
- Presto
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Eintrittspreise
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